Landschaftliche Schönheit bringt es leider oft mit sich, dass die Verbindung in das weltenweite Netz eher hinkt als durch Überschall beeindruckt. Und so stagnierte die maximale DSL Geschwindigkeit an der Granetalsperre seit Jahren bei 864 kbit/s (dies ist kein Schreibfehler bei der Einheit). Abhilfe sollte der neue „Call & Surf Comfort via Funk“ Tarif der Telekom schaffen. Ein Wechsel innerhalb der Telekom sollte ja auch kein Problem darstellen und da es sich um verschiedene Anschlussarten handelt, ist das Ausfallrisiko ja auch minimal……

Am 6. Dezember bestellt, dauerte es etwas bis die Bestätigung eintrudelte aber schlussendlich teilte man uns ein Anschlussdatum für den 24. Dezember um 15:59 mit. (Ein Schelm wer dabei böses denkt.)
Eine Rückfrage am 19.12. ergab, dass sich die SIM Karte im Versand befände. Am 23. war noch immer keine Karte in Sicht. Ein vorsichtiger Anruf bei der Hotline ergab, dass es Lieferschwierigkeiten gäbe und die Schaltung nun erst zum 14.01.2013 erfolgen würde. Der redselige Mitarbeiter teilte mir dann auch gleich mit, dass er aber die Abschaltung des DSL Anschlusses am 24. verhindert hätte, bis zu meinem Anruf war dies noch so eingestellt. (Anmerkung: Wie sich später rausgestellt hat, hat der Mitarbeiter auch das richtige gemacht – aber es war schon ein paar Stunden zu spät.) Und so kam Heiligabend und das Internet funktionierte noch. Doch noch Verlass auf die Telekom? Am 25. gegen 19.00 Uhr wurden wir eines besseren belehrt und unsere FritzBox meldete „PPPoE-Fehler: Zeitüberschreitung“. (Die eigentliche DSL Synchronisierung funktionierte weiterhin.)

1. Anruf bei der Telekom Hotline am 25.12 um 20:00 Uhr
Störungshotline: „Unter Ihrer Rufnummer sehe ich keinen DSL Anschluss mehr. Da wurde wohl etwas abgeklemmt. Bei der Kundenberatung ist aber heute niemand da. Bitte rufen Sie morgen wieder an.“

2. Anruf bei der Telekom Hotline am 26.12 um 13:00 Uhr
Kundenhotline: „Da kann ich leider nichts machen. Ich muss mit der Beschwerdehotline reden, ob der Anschluss kurzfristig wieder geschaltet werden kann. Da ist aber heute niemand da – bitte rufen Sie morgen nochmal an.“

3. Anruf bei der Telekom Hotline am 27.12 um 11:30 Uhr
50 Minuten Telefonat mit der Hotline: „Ja da haben wir einen Fehler gemacht. Ein Techniker meldet sich innerhalb von 24h ob wir den Anschluss so wieder schalten können oder ob jemand zum Verteilerkasten fahren muss.“

4. Anruf bei der Telekom Hotline am 27.12 um 13:00 Uhr
Der Rückruf war natürlich nicht erfolgt. In einem weiteren 48 minütigen Telefonat war nun die Ausage, dass sich da nichts mehr machen lässt und wir nun insgesamt drei Wochen offline sein werden.

Insgesamt ein sehr enttäuschender Vorgang – insbesondere da es sich noch nichtmal um einen Anbieterwechsel handelt und sogar die Anschlussart gewechselt wird, d.h. theoretisch hätte man ja doppelte Sicherheit – wenn die Telekom denn vor dem Abschalten des alten Anschlusses die Funktionsfähigkeit des neuen überprüft…

28.12.2012 – Kontaktaufnahme über die Facebookseite von Telekom hilft
Als letzte Rettung bleibt vielleicht der Weg über die „Telekom-hilft“ Initiative der Telekom? In dieser Hoffnung schrieb ich einen Beitrag auf der Facebookseite. Die Standardantwort mit der Bitte um mehr Informationen war auch schnell da. Die Informationen reichte ich noch am gleichen Tag per E-Mail nach.

29.12.2012 – UMTS Stick
In – wie sich später herausstellt – weiser Voraussicht kaufe ich einen Vodafone UMTS Stick, damit immerhin die nötigsten Dinge erledigt werden können. In einem Zimmer des Hauses gibt es sogar auch UMTS Empfang.

03.01.2013 – Warten auf die Antwort von Rebekka
Auch das neue Jahr brachte leider erst einmal keine neuen Erkenntnisse, sondern nur stilles Verharren.

06.01.2013 – Email nicht angekommen
Auf einen weiteren Eintrag auf der Facebookseite von Friedrich stellt sich heraus, dass die „E-Mail verloren gegangen ist“. Ich versende sie erneut.

07.01.2013 – Rückruf von Sven
Ich erhalte einen Rückruf von Sven. Ergebnis des Telefonats: An dem abgeschalteten DSL Anschluss kann man leider nichts machen. Die Telekom wird aber die Kosten für den UMTS Stick und die UMTS Entgelte übernehmen. Die erste positive Nachricht nach 14 Tagen bei dieser Odyssee.

07.01. – 14.01.2013 – Das Social Media Team
Sven ruft uns nun fast täglich an und informiert über den Fortgang der Bestellung und die Erstattungsmodalitäten. Das ist mal ein persönlicher Kundenservice!

14.01.2013 – Dat geht!
Die SIM-Karte und der LTE-Router sind rechtzeitig eingetroffen und am Abend steht die neue Internetverbindung. Mit 20Mbit im Download und 7Mit im Upload eine wirklich spürbare Verbesserung.

 

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Freitag, 28. Dezember 2012

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